Der schöne Schein des Untergangs: Wie die Wiener Moderne um 1900 die Kunstwelt revolutionierte
| Kursnr. | 26W10021 |
| Beginn | Di., 10.11.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Dauer | 1 Abend |
| Kursort | Bregenz, Bundesgymnasium Blumenstraße, Musiksaal |
| Gebühr | 25,00 € |
Kursbeschreibung
Die Zeit um 1900 war eine Zeit des großen Umbruchs. Wien war damals ein Zentrum, in dem sich viele innovative Ideen entwickelten. Bildende Kunst, Literatur, Architektur, Musik, Psychologie, Medizin, Design, Städteplanung – in alle diesen Bereichen wurden neue Wege beschritten.
Dieser Vortrag bietet nicht nur einen Überblick über die wesentlichen Vertreter der bildenden Kunst wie Gustav Klimt und Egon Schiele, sondern versucht den kulturgeschichtlichen Hintergrund mitzubeleuchten, der die Basis für diese Entwicklung war. Wien war eine wachsende Stadt, eine Metropole, die viele Menschen aus dem ganzen Kaiserreich anzog und in der eine junge Generation eine neue Kunst proklamierte und sich in der Secession zusammenschloss unter dem Leitspruch „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.“ Es war eine Zeit, die einerseits eine unvergleichliche kulturelle Blüte hervorbrachte, aber andererseits bereits den Keim für den kommenden Weltkrieg in sich trug. Alles das spiegelt sich in der Kunst dieser Zeit wider.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Mag. Dr. Christine Schreiber, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Innsbruck, Mitarbeit am Institut für Deutsche Sprache/Mannheim, anschließend Ausbildung zur Kunsterzieherin an den Kunstuniversitäten in Essen und Linz. Ab 1987 tätig am Gymnasium Bregenz Blumenstraße. Seit 2004 Fachinspektorin für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung in Vorarlberg, von 2011 bis 2019 Landesschulinspektorin für allgemeinbildende höhere Schulen in Vorarlberg.
Bregenz, Bundesgymnasium Blumenstraße
Blumenstraße 46900 Bregenz
